Machs ohne ei
Foto: photomakers.org

... denn für Eier sterben Küken – damit sind nicht die Eier selbst gemeint, sondern die männlichen Küken in der Legehennenzucht. Diese können weder Eier legen und so ihren „Zuchtzweck“ erfüllen, noch könnten sie zu Masthähnchen „umfunktioniert“ werden, da sie nicht zum Fleischansatz gezüchtet wurden und daher nicht schnell genug an Masse zunehmen. Da sie also weder für Legehennenzüchter noch für Mäster zu gebrauchen sind, sind sie schlichtweg "übrig" und müssen möglichst kostengünstig „entsorgt“ werden. Das bedeutet für die Küken, dass sie nach dem Schlüpfen zerschreddert, vergast oder auf andere Weise getötet werden. 

Weitere Infos hierzu: www.chick.org.il

 

Du selbst kannst etwas tun! Lebe einfach ohne Ei

Machs ohne Milch
Foto: Tim Reckmann @ pixelio.de

… denn die Milch ist nicht für uns bestimmt, sondern für die Kälber der Milchkühe. So simpel und naiv dieser Satz vielleicht klingen mag, es macht ihn nicht weniger wahr. Damit eine Kuh Milch geben kann, muss sie schwanger sein. Dies lässt sich am leichtesten und schnellsten dadurch erreichen, sie künstlich zu besamen. Ist das Kalb dann geboren, wird es der Mutter direkt weggenommen, damit es die Milch nicht wegtrinken kann. Es fristet sein kurzes Dasein auf engstem Raum in einer sogenannten "Kälberbox", in welchem es das Trauma, der Mutter entrissen worden zu sein, kaum überwinden wird können. Der Schmerz, den die Mutterkuh dabei empfindet, lässt sich an ihren verzweifelten Lauten im Moment der Trennung nur erahnen:

 

Du selbst kannst etwas tun! Lebe einfach ohne Milchprodukte

 

Machs ohne Fleisch
Foto: Peter Smola @ pixelio.de

... denn für deinen Fleischkonsum werden empfindsame Lebewesen getötet, jeden Tag. Zuvor wachsen sie eingesperrt in Ställen auf, die ihnen viel zu wenig Bewegungsfreiheit lassen. Das Sozialleben von Kühen, Schweinen, Hühnern und anderen von Menschen als Quelle für Fleisch genutzten Tieren ist hoch entwickelt und wird unter den heutigen Haltungsbedingungen nahezu komplett unterdrückt, es kommt zu Verhaltensstörungen und Traumata. Tiere sind wunderbare Wesen und wollen genauso wenig getötet werden wie wir auch. Außerdem hat der Fleischkonsum durch die Menschen auch globale Auswirkungen: So belastet ein Kilogramm Rindfleisch die Umwelt genau so stark wie eine 250km lange Autofahrt (www.vebu.de). Durch den viel höheren Ressourcenaufwand bei der Produktion von Fleisch im Vergleich zum Direktverbrauch trägt das Konsumieren vom Fleisch zudem direkt zum Welthunger bei und verschwendet irrsinnig viel Wasser.

www.vebu.de

 

Du selbst kannst etwas tun! Lebe einfach ohne Fleisch

Machs ohne Honig
Foto: Maja Dumat @ pixelio.de

... denn die Bienen produzieren ihn nicht für uns. Um den Honig für die Bienen entbehrlich zu machen, bekommen sie statt ihres mühsam gesammelten Eigentums eine Zuckerlösung vorgesetzt. Zur Zucht der Bienenvölker wird das komplexe Sozialsystem der Bienen massivst gestört, indem regelmäßig die Königinnen getötet werden und die Bienen so gezwungen werden, sich neue Königinnen zu züchten, welche ihnen dann wieder genommen werden. Auch das Ausschwärmen der Königinnen wird häufig verhindert, indem ihnen die Flügel abgeschnitten werden. Die Problematik in der Honigproduktion liegt nicht zwangsläufig bei der einzelnen Biene, sondern bei dem ganzen Bienenvolk, welches seiner eigenständigen Lebensweise beraubt wird. Die Doku „More than Honey“ zeigt sehr anschaulich, warum auch der Konsum von Honig mit einer veganen Lebensweise nicht zu vereinbaren ist, „obwohl man den Bienen doch gar nicht weh tut“.

 

Du selbst kannst etwas tun! Lebe einfach ohne Honig