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Machs ohne Milch
Foto: Tim Reckmann @ pixelio.de

… denn die Milch ist nicht für uns bestimmt, sondern für die Kälber der Milchkühe. So simpel und naiv dieser Satz vielleicht klingen mag, es macht ihn nicht weniger wahr. Damit eine Kuh Milch geben kann, muss sie schwanger sein. Dies lässt sich am leichtesten und schnellsten dadurch erreichen, sie künstlich zu besamen. Ist das Kalb dann geboren, wird es der Mutter direkt weggenommen, damit es die Milch nicht wegtrinken kann. Es fristet sein kurzes Dasein auf engstem Raum in einer sogenannten "Kälberbox", in welchem es das Trauma, der Mutter entrissen worden zu sein, kaum überwinden wird können. Der Schmerz, den die Mutterkuh dabei empfindet, lässt sich an ihren verzweifelten Lauten im Moment der Trennung nur erahnen:

 

Du selbst kannst etwas tun! Lebe einfach ohne Milchprodukte

 

Da auf diese Weise wesentlich mehr Kälber geboren werden, als für die Nachzucht der Milchkühe notwendig sind, landen sie größtenteils in Mastbetrieben und kurze Zeit später auf einem Schlachthof.
Die Milchkühe selbst werden nicht nur permanent geschwängert, sondern wurden auch so gezüchtet, dass sie sehr viel mehr Milch als normalerweise notwendig produzieren. Das führt zu unnatürlich großen Eutern, die Schmerzen verursachen, wenn sie nicht gemolken werden, wodurch eine künstliche Abhängigkeit vom Menschen hergestellt wird. Kann eine Kuh irgendwann nicht mehr die Menge Milch abgeben, die sie soll, wird sie geschlachtet. Dies geschieht meist nach nicht einmal 5 Jahren, wobei eine Kuh eigentlich bis zu 30 Jahre leben könnte.

 

Weitere Tipps findest du z.B. hier:

Das vegane Backpapier
Der Vegan-Guide

... Essen ist nicht alles: Wenn man sich erst einmal an das Thema Veganismus herangetastet hat, wird schnell klar, dass es noch viele weitere Bereiche gibt, die die Möglichkeit bieten, verantwortungsbewusster zu leben. Brauchen wir wirklich die Lederjacke, die Ledertasche oder Kosmetik, die an Tieren getestet wurde? Bewusster Nahrungsmittel zu kaufen kann darin münden, auch bei allen anderen Einkäufen darüber nachzudenken, wo und wie etwas produziert wurde, ob es wirklich gebraucht wird oder es ersetzt werden kann durch etwas, das ohne Leid von Lebewesen produziert wurde.

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